Ein Schlag ins Gesicht

Nach dem Ergebnis am 12.12.2016 für den Erhalt des Badepark Berenbostel und für den Stopp des Zentralbades haben sich einige von uns aus vollem Herzen gefreut, andere waren etwas verhaltener. Wie Herr Dr. Grahl nach der Versammlung bereits angekündigte, war damit zu rechnen, dass er die für ihn und einige andere gefühlte persönliche Niederlage nicht so einfach hinnehmen würde. Was dann aber passierte, lässt uns alle an einer bürgernahen Politik zweifeln. Es ist nicht einmal der Fehler über die verpasste Abstimmung der geheimen Wahl. Vielmehr die Tatsache, dass mindestens zwei anwesende Juristen und Herr Büttner, der die Ratssitzungen schon ewig leitet, diesen Fehler nicht bemerkt haben wollen. Unterstrichen wird das Ganze noch mit Äußerungen in der Presse  wie „Wir proben eine geheime Abstimmung“ oder „ein aus Versehen falsch gesetztes Kreuz kann korrigiert werden“! Wie sollen diese Äußerungen von den Bürgern verstanden werden?

Nun ist es auf einmal denkbar, das Freibad in Berenbostel zu lassen und das Zentralbad in Garbsen Mitte zu bauen. Was ist jetzt mit den doppelten Kosten für den Bau sowie die Kosten für die Unterhaltung beider Bäder? Spielen diese jetzt keine Rolle mehr? Ist es von so immenser Wichtigkeit, das Zentralbad durchzusetzen und in Garbsen Mitte zu bauen? Oder ist die Angst doch so groß, man könnte bei einer nächsten geheimen Abstimmung doch wieder verlieren? Was auch immer der Grund für diese Sinnes Wandlung sein mag, wir hoffen nur, dass bei der nächsten Abstimmung die Politiker, die für den Erhalt des Badepark gestimmt, Rückrat beweisen und es auch dieses Mal wieder tun. Ein anderer Ausgang wäre auch äußerst fragwürdig. Es geht hier nicht um irgendwelche Verpflichtungen innerhalb der Partei, sondern um die Belange der Bürger. Dafür wurden sie schließlich gewählt.