Schlechte Verlierer?

2 Mal wurde abgestimmt, ob der Badepark Berenbostel erhalten bleiben soll. Trotz „geprobter Abstimmung“ haben die Politiker, die ihre Stimme beim ersten Mal für die Sanierung des Badeparks abgegebenen haben, ihr Kreuz wieder an der selben Stelle gemacht (versehentlich war das erste Kreuz also auch nicht, sondern bewusst!). Dennoch können einige Ratsmitglieder diese Entscheidung anscheinend nicht akzeptieren und bringen nun ihrerseits einen Vorschlag ein, der lautet :  „das Freibad in Berenbostel und das Hallenbad in Garbsen-Mitte“ bauen zu wollen.  Wo bitte bleibt hier der immer wieder angepriesene „Kostenfaktor“? 2 Bäder an zwei verschiedenen Stellen neu bauen? Bedeutet im Umkehrschluss, dass man zwei Grundstücke, 2 Objekte, die geplant werden müssen (2 x Architekten beauftragen), 2 x Technik, 2 x Personal u. v. m. benötigt. Und die Lösung soll kostengünstiger sein? Wer soll das glauben? Ein Hallen- und Freibad auf einer bereits vorhandenen und gewachsenen Fläche ist und bleibt die einzig logische Entscheidung. Man muss eine Variante finden, die es ermöglicht, im Sommer bei schlechtem Wetter in die Halle gehen zu können oder bei gutem Wetter draußen zu schwimmen. Und das an einem Ort und nicht kilometerweit von einander entfernt. Warum wird der Bürgerwille eigentlich nicht akzeptiert? Wer profitiert davon, dass das Zentralbad unbedingt in Garbsen Mitte gebaut werden soll? Diese Frage muss erlaubt sein. Es bleibt weiter spannend.