Schwimmen sollte ein „Grundbedürfnis“ sein

In den letzten Wochen konnte man in Funk und Fernsehen sehr viel über die derzeitige Situation der Schwimmversorgung und der Schließung von Bädern hören und lesen. Die DLRG hat mehrmals darauf hingewiesen, dass immer weniger Kinder schwimmen können und jedes 2. Kind vom Ertrinken bedroht ist. Eigentlich müsste es doch für uns alle gleich wichtig sein, unsere Kinder in jeglicher Hinsicht und in allen Lebenslagen zu fördern und zu beschützen. Dazu gehört auch, dass jedes Kind die Möglichkeit bekommt, in erreichbarer Nähe das Schwimmen zu erlernen, und somit auch die Sicherheit zu erlangen, sich auch in Gewässern aufhalten zu können, ohne Gefahr zu laufen, zu ertrinken.

Dabei sollte man wissen, dass ein Kind nur durch das Erlangen des Seepferdchen-Abzeichens  noch lange nicht sicher  und unbeaufsichtigt schwimmen kann. Dazu bedarf es wesentlich mehr Übung und Sicherheit. Sieht man sich jedoch die Anmeldelisten für einen Schwimmkurs an, die unendlich lang sind, besteht kaum Aussicht,  das Schwimmen erlernen zu können.

Wenn man berücksichtigt, dass allein im letzten Jahr 11 Schwimmbäder geschlossen wurden, kann von einer guten Versorgung u. E. nicht mehr die Rede sein. Es wurde einmal gesagt „Schwimmen ist nicht nur Spaß und Sport. Im Notfall rettet es Leben“. 

In diesem Sinn hoffen wir, dass die Stadt Garbsen ihren Beitrag dazu leistet und schnellstmöglich den Badepark Berenbostel mit Hallen-/und Freibad wieder aufbaut.