Zum Artikel in der Leinezeitung vom 20.01.2016 „Neuer Streit um den Badepark“

Leserbrief erschienen in gekürzter Fassung LZ am 29.01. und in Originalfassung in der Umschau am 03.02.2015

Als ich den Artikel zum ersten Mal gelesen habe, kam mir gleich der Gedanke, da hat aber jemand kräftig Angst. Kann es sein, dass die Befürchtung besteht, der Abriss des Badepark könne vielleicht doch noch gekippt werden? Anders kann ich mir diese agressive Haltung von den Unabhängigen, vorweg Herr Günther Petrak, nicht erklären. Es entsteht der Eindruck, dass unser Bürgermeister nun bereits aus seinen eigenen Reihen mächtig unter Druck gesetzt wird. Das finde ich sehr befremdlich. Sehr geehrter Herr Petrak, auch wenn Sie nun auf diese fragewürdige Weise öffentlich versuchen, Druck auszuüben, wird die Sache dadurch auch nicht besser. Sie müssen kein Land verkaufen, um das Geld für den Bau bzw. den Erwerb der Baugrundstückes Garbsen-Mitte für das geplante Zentralbad zu bekommen. Es ist bereits das ideale Land vorhanden und das Ganze muss noch nicht einmal gekauft oder erschlossen werden.  Was für eine Kostenersparnis. Und somit auch keine Verschwendung von Steuergeldern. Belassen Sie doch einfach das Bad dort, wo es seit über 40 Jahre ist und auch hingehört. Es ist in keiner Weise nachzuvollziehen, warum so beharrlich das Bad in Garbsen-Mitte gebaut werden soll, wenn es denn überhaupt gebaut wird. Mich würden die wirklichen Gründe interessieren, die da hinter stecken. Doch leider kennt man es aus der Politik mittlerweile nicht anders, als dass die wahren Gründe unter den Teppich gekehrt werden. Was für eine Motivation, die Bürger am 11. September zu den Kommunalwahlen zu bringen. Ich kann die Bürger nur aufrufen, das Richtige zu wählen. Diejenigen, die für den Erhalt des Badepark Berenbostel  sind und sich dafür einsetzen.