Unsere Antwort auf den Artikel von Herrn Holz am 16.04.2016 in der Leinezeitung

Zur Information: Wir haben unseren Artikel an mehrere Zeitungen als „Pressemitteilung“ verschickt. Leider wurde unser Artikel bisher noch von keiner Zeitung veröffentlicht.

Unsere Antwort auf den Artikel vom 16.04.2016 von Herrn Holz in der Leinezeitung

Wer den Artikel in der Leinezeitung am 16.04.2016 „online-Petition für Badepark“ gelesen hat, kann sich nur wundern. Da fragt man sich, wo die Informationen herstammen. Wenn Herr Holz bei der Veranstaltung am 12.04.2016 dabei gewesen wäre, hätte er wahrscheinlich auch die richtigen Informationen bekommen. 1. Richtigstellung: nicht der FBB hatte die 6000 Unterschriften übergeben, sondern der SVG und die DLRG. Als die Unterschriften übergeben wurden, gab es den FBB noch gar nicht. 2. Richtigstellung: Der Verein FBB ist und bleibt neutral und verfolgt nur gemeinnützige Zwecke. Was sonst, als gemeinnützig, ist es, darum zu kämpfen, dass Garbsen genügend Wasser- und Grünfläche behält. Vielleicht ist die Formulierung, dass nur eine politische Wende den Badepark Berenbostel retten kann, bei einigen missverstanden worden. Was wir damit zum Ausdruck bringen wollten ist, dass wir weiterhin auf ein Umdenken bei der Stadtverwaltung und Ratsmehrheit hoffen. 3. Richtigstellung: Dem FBB ist es bewusst, dass das Hallenbad Planetenring evtl. als Kulturzentrum gedacht ist, was nichts daran ändert, dass die Wasserfläche wegfällt. 4. Richtigstellung, und dieses Mal bitte zum Mitschreiben (es kann nicht sein, dass man sich immer und dauernd wiederholen muss): Die Stadt hat 10 Jahre gebraucht, um ein Konzept zu erstellen, beide Bäder erhalten zu können, um es dann endlich nach Fertigstellung wieder zunichte zu machen. Es ist bewusste Provokation, den neugegründeten Verein in der Öffentlichkeit zu zwingen, bis zum 30.05.2016 ein fertiges Konzept zu demonstrieren, einschließlich (steht wörtlich in dem Artikel) „finanziellen Sicherung des Bestandes und der Weiterführung des Betriebes des Badeparks als Sportstätte“. Wenn wir das nicht schaffen, sind wir also lt. der Verwaltung und Herrn Holz daran schuld, dass es kein Freibad mehr gibt. Es ist einfach unfassbar!!! Wenn die Stadt Garbsen den Badepark Berenbostel in den letzten 40 Jahren nicht kaputtgespart hätte, wären die ganzen Probleme gar nicht vorhanden und wir könnten uns glücklich und zufrieden auf den Sommer freuen. Es ist einzig und allein das grobe Verschulden der Stadtverwaltung, dem der Badepark Berenbostel zum Opfer fallen soll.  Anzumerken bleibt auch, dass eine Petition lt. Artikel 17 des Grundgesetzes durchaus legitim ist. Es stimmt, dass eine Petition keine rechtliche Wirkung hat. Sie spiegelt jedoch wieder, was die Bürger bewegt und denken. Und jeder, der sich die Kommentare in der Petition anschaut, versteht, was in Garbsen gerade passiert. Aber auch das scheint die Verwaltung nicht zu interessieren. Auch hier ist die Einschätzung von Herrn Holz nicht richtig, dass man durch eine Petition keine Mitglieder werben kann. Durch eine flächendeckende Aktion dieser Art erreicht man eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger. Es ist somit kein fragwürdiger Weg, wie Herr Holz es so schön nennt. Wir hoffen, dass noch viele Bürgerinnen und Bürger aufwachen und merken, was hier mit ihnen veranstaltet wird und sich dem FBB anschließen. Was am 30.05.2016 passiert? Lassen wir uns überraschen!

Freundeskreis Badepark Berenbostel e. V.