Stellungnahme  zum Interview Bürgermeister Dr. Grahl HAZ 14.06.2016      

Herr Dr. Grahl hat erneut Gelegenheit genommen, ausgiebig seinen  Standpunkt, u. a. zur Bäderfrage in Garbsen,  darzulegen. Dabei schneiden Andersdenkende und nicht zu Wort Kommende nicht gut ab.

–  Die schrumpfenden Besucherzahlen (von 300 000 auf 80 000 in gut drei Jahrzehnten) sollen anscheinend das sinkende Interesse an den Bädern belegen. Hat man ergründet, warum die Besucher weggeblieben sind?

–  Die 6000 Unterschreiber (bei 60 000 Einwohnern) „haben ihren Ortsteil im Auge“ – und nicht den Weitblick der gegenwärtigen Ratsmehrheit ?

–  Ist die Vernunft tatsächlich eher bei denen, die den Erhalt des Badepark Berenbostel befürworten oder denen, die den Abriss des Badepark Berenbostel fordern? Sind somit alle Badgegner als „unvernünftig“ zu bezeichnen?

Hier wird den Bürgern Garbsens ein gewisser Mangel an Verstand und an Gemeinwohl-Orientierung unterstellt.

– Für 1,4 Mio. € wurde begutachtet, was die Sanierung des Berenbosteler Bades gekostet hätte und man hat hochqualifizierte Architekten zur Begutachtung eingesetzt.

– 1,65 Mio. € hat das Grundstück für das Zentralbad in der „Neuen Mitte“ gekostet. Würde man das Gelände des Badepark Berenbostel erhalten, hätte dieses Geld gespart werden können.

– 400.000  € soll das Gutachten für den Bau des Zentralbades kosten.

Schon an diesen wenigen  Zahlen erkennt man: Das Hin und Her verschlingt Steuergelder, ohne dass überhaupt etwas gebaut wird.

Geld kann man nur einmal ausgeben, sagt unser Bürgermeister.

Diese verschwendeten Steuergelder hätten ausgereicht, das Freibad zu sanieren. Man hätte sie sinnvoller nutzen müssen, wenn die “ politische Mitte“ Garbsens nicht oberste Priorität gegen alle Vernunft wäre.

– Der Badepark Berenbostel hätte sofort für 18 Mio.,  lt. Gutachten von Venneberg und Zech von 02/2015,  saniert und erneuert werden können, mit einer Wasserfläche von 1500 qm.

– Hingegen soll das zentrale Hallenbad in Garbsen-Mitte mit einer Wasserfläche von nur 500 qm angeblich nur  14,1 Mio. kosten.

Die Fertigstellung mit einer neuen Infrastruktur wird dem Steuerzahler aber mindestens 30 Mio. und mehr kosten.

Wo bleibt da die Vernunft Herr Bürgermeister Dr. Grahl? Wer kommt für die Kosten auf, wenn die 14,1 Mio. nicht ausreichen? DANN GEHT ES ZU LASTEN DES STEUERZAHLERS UND DER WIRD SICH DARÜBER MIT SICHERHEIT NICHT FREUEN!